Pensionsfonds als Form der Altersvorsorge für Senioren

Pensionsfonds

Pensionsfonds sind eine recht junge Variante der betrieblichen Altersvorsorge, die erst seit dem Jahr 2002 hierzulande zugelassen ist. Im Gegensatz zu konventionellen Vorsorgeprodukten unterscheiden sich Pensionsfonds durch ihre spezifische Anlagepolitik von anderen Produkten der betrieblichen Altersvorsorge. Das für den Ruhestand eingezahlte Geld darf bis zu 100 Prozent in Aktien angelegt werden und somit gilt wie für jede andere Kapitalanlageform, auf die Liquidität, die Streuung der Anlagen wie auch auf das Sicherheitspotenzial zu achten. 

Erfolg wird durch Anlagestrategie bestimmt
Die individuelle Risikobereitschaft sollte über die Wahl des Pensionsfonds entscheiden. Setzen einige Pensionsfonds auf hohe Renditen, sind gleichzeitig die Risiken erhöht und im Gegenzug versuchen andere, das Geld ihrer Anleger vor Verlusten zu schützen.
Fonds dieser Art gelten in rechtlicher Hinsicht als eigenständige Einrichtung und können auch vom Arbeitgeber unabhängig investieren. Jedoch gilt für den Arbeitgeber eine so genannte subsidiäre Haftung, wenn ein Pensionsfonds die versprochene Mindestleistung nicht an die Begünstigten auszahlen kann.
In der Praxis bedeutet dies, dass dann der Arbeitgeber haftet. Darüber hinaus besteht für Pensionsfonds die Verpflichtung, Beiträge in den Pensionssicherungsverein zu leisten, um im Falle einer Insolvenz des Arbeitgebers geschützt zu sein. 

Was leisten Pensionsfonds?

In erster Linie soll der Arbeitnehmer von einer zusätzlichen Rente im Ruhestand profitieren und zeitgleich Invaliditäts- und Hinterbliebenenrisiken absichern. Die Betriebsrente, die als dritte Säule in Bezug auf die Altersvorsorge gesehen wird, soll durch eine Gehaltsumwandlung sicher stellen, für den Ruhestand zusätzlich Vorsorge zu betreiben.
Dabei haben Arbeitnehmer die Möglichkeit, bis zu vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze sozialabgaben- und steuerfrei in ihre Altersvorsorge zu investieren und dürfen maximal 30 Prozent als Sofortleistung im Rentenalter nutzen, wobei das verbleibende Kapital einer kontinuierlichen Rentenzahlung dient. 

Was bedeutet die Entgeltumwandlung?

Entgelt- oder auch Gehaltsumwandlung genannt ist eine besondere Form der arbeitnehmerfinanzierten Pensionszusage, wobei ein Arbeitnehmer einen rechtlichen Anspruch darauf geltend machen kann. Bis zu vier Prozent von der Beitragsbemessungsgrenze zur gesetzlichen Rentenversicherung können Jahr für Jahr in die Entgeltumwandlung investiert werden.
Verzichtet ein Arbeitnehmer auf diesen Teil der Auszahlung seines Monatseinkommens, ist die Rede von einer Entgeltumwandlung.

Wie sicher sind Leistungen aus Pensionsfonds?

Grundsätzlich sind Pensionsfonds nicht so sicher wie andere Vorsorgeprodukte, die auf einer Versicherung basieren. Versicherungsähnliche Produkte gewähren eine Mindestverzinsung in Höhe von 2,25 Prozent, während bei Pensionsfonds lediglich eine Beitragszusage mit einer Mindestleistung in Aussicht gestellt wird. Im ungünstigsten Fall werden nur die eingezahlten Beträge ausgeschüttet.
Wer sein Augenmerk auf einen Wertzuwachs legt, erhält mit einem Pensionsfonds eine gute Alternative, renditeorientiert anzulegen. 
Wer als Arbeitnehmer für einen längeren Zeitraum kein Einkommen bezieht, muss nicht mit Lücken im Schutz rechnen. Die Rentenansprüche lassen sich freiwillig und selbstständig absichern. Jedoch ist dies nur bei externen Durchführungswegen möglich wie bei Direktversicherungen, Pensionskassen und Pensionsfonds.

 
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