Informationen zur gesetzlichen Rente in Deutschland

Die Gesetzliche Rente

Gesetzliche Rente
© derateru/ pixelio

Die Dauer wie auch die Art der rentenrechtlichen Zeiten bestimmen die Höhe der Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung. In der Regel umfassen diese den Zeitraum zwischen einer Berufsausbildung und den Eintritt in den Ruhestand.
Die rentenrechtlichen Zeiten werden auf einem persönlichen Rentenkonto gutgeschrieben und zählen für die spätere Rente. Zu erfüllen sind jedoch individuell unterschiedliche Mindestversicherungszeiten, die Einfluss auf die Rentenhöhe nehmen, wobei jeder Monat von Bedeutung ist.
Beitragszeiten, beitragsfreie Zeiten wie auch Berücksichtigungszeiten sind wichtige Bestandteile zur Berechnung der rentenrechtlichen Zeiten.

Beitragszeiten nehmen Einfluss auf die Rentenhöhe
Die Beitragszeiten umfassen Pflichtbeiträge in die Rentenversicherung wie auch freiwillige Beiträge. Zu den Pflichtbeitragszeiten werden auch Zeiten gerechnet, in denen keine Beitragszahlungen als Arbeitnehmer geleistet wurden.
Dazu gehören beispielsweise Kindererziehungszeiten, für die der Bund die Beitragszahlungen übernimmt.
Zu den Pflichtbeiträgen gehören Leistungen aus der Ausbildungszeit, der Beschäftigung als Arbeitnehmer, Wehr- und Zivildienstzeit und Kindererziehungszeiten.
Wer einen pflegebedürftigen Angehörigen versorgt, kann sich die Zeiten ebenso anrechnen lassen, wie die Zeiten für eine Auslandsbeschäftigung und den Bezug von Arbeitslosen- oder Krankengeld.

Anstieg der Regelaltersgrenze

Aufgrund der demografischen Entwicklung in der Bundesrepublik wurde die Altersgrenze von bislang 65 Jahren auf das 67. Lebensjahr schrittweise angehoben.
Mit diesem Schritt sollen künftig Beiträge wie auch Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung garantieren werden können.




Beitragsfreie Zeiten nicht unterschätzen

Selbst für Zeiträume, in denen keine Beiträge eingezahlt werden gilt, dass diese in die Rentenberechnung einfließen. In den Bereich „beitragsfreie Zeiten“ fallen Ersatzzeiten, Zurechnungszeiten wie auch Anrechnungszeiten.

Zwingen außergewöhnliche Umstände dazu, dass keine Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung gezahlt werden können, ist die Rede von Ersatzzeiten und dazu gehören unter anderem der Kriegsdienst, eine Gefangenschaft wie auch der Freiheitsentzug in der ehemaligen DDR.
Als Anrechnungszeiten gelten neben dem Zeitraum zwischen dem 17. und 25. Lebensjahr auch eine Arbeitsunfähigkeit, eine Schwangerschaft und Wochenbett, Schlechtwettergeld, Arbeitslosigkeit und der Zeitraum einer Arbeitssuche zwischen dem 17. und 25. Lebensjahr.
Eine Zurechnungszeit garantiert dem Versicherten oder den Hinterbliebenen im Todesfall vor dem 60. Lebensjahr oder im Falle einer Erwerbsminderung eine finanzielle Absicherung.

Einen besonderen Stellenwert bei der Berechnung von rentenrechtlichen Zeiten nehmen die Berücksichtigungszeiten ein und können darüber hinaus die Bewertung von beitragsfreien Jahren beeinflussen.

Berücksichtungszeiten umschreiben die Jahre der Kindererziehung bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr eines Kindes wie auch Pflegezeiten im Zeitraum vom 1. Januar 1992 bis zum 31. März 1995, wenn diese bis Ende Juni 1995 beantragt wurden.

 
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Frührente

Als Frührente werden in Deutschland umgangssprachlich alle Formen des vorzeitigen Ausscheidens aus dem Arbeitsleben mit einem direkten Übergang in die Rente bezeichnet.

Wer in Frührente geht, muss bei der Rentenzahlung Abschläge hinnehmen.
In etwa kann davon ausgegangen werden, dass für jeden Monat, der vor dem Eintritt des gesetzlichen Rentenalters liegt, die Zahlung um 0,3% gemindert wird.

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