Mit dem Rauchen aufhören - Tipps & Tricks für Nichtraucher

Rauchstopp: Mit dem Rauchen aufhören!

Jede Entscheidung, das Rauchen wirklich aufgeben zu wollen, steht und fällt mir Ihrer persönlichen Motivation und Ihrem festen Willen.
Wenn die Entscheidung für ein rauchfreies Leben steht, können Sie Unterstützung finden durch Ihre Krankenversicherung (dort können Sie zumeist Broschüren und teilweise auch CDs mit einem Lernprogramm zur Rauchentwöhnung anfordern).
Sie können sich von Ihrem Hausarzt unterstützen lassen und können die Hilfe von Nikotinpflastern oder unter Umständen auch medikamentös durch den Wirkstoff Bupropion (Handelsname Zyban) Hilfestellung erhalten.

Selbsthilfegruppen und angeleitete Programme zur Rauchentwöhnung über mehrere Wochen sind leider sehr viel schwieriger zu finden, als es sinnvoll wäre. Hier könnte der Kontakt zu einer Rehaklinik, in der Atemwegserkrankungen behandelt werden oder zu einem niedergelassenen Lungenfacharzt (Pneumonologe) helfen, die Ihnen unter Umständen mit einer Adresse weiter helfen können.

Wenn die Menschen, die Ihnen nahe stehen, Ihnen beim Aufgeben des Rauchens helfen können, wird Ihre Chance sehr viel größer, dauerhaft ohne Nikotin zu leben: Sprechen Sie mit Ihrer Frau / Ihrem Mann, mit Freunden, mit den Kindern, mit Nachbarn. Machen Sie die Wohnung oder das Haus rauchfrei, waschen Sie alle Gardinen, Kissen und Decken und entsorgen Sie alle Utensilien, die Sie bisher zum Rauchen benutzt haben.

Überlegen Sie Alternativen zum Rauchen und lassen Sie sich die Situationen durch den Kopf gehen, in denen Sie immer wieder zur Zigarette gegriffen haben:
Wenn Sie aus Nervosität rauchen, schauen Sie unter Umständen nach einer Alternative, mit der Sie herumfingern und Dampf ablassen können: Das kann ein Kugelschreiber sein, den Sie in der Hand wenden, oder Möhrensticks, die Sie knabbern, wenn Sie am liebsten eine Zigarette anzünden und zum Mund führen würden.
Wenn Sie eher rauchen, weil Sie eine Pause brauchen und erschöpft sind, öffnen Sie das Fenster oder gehen Sie kurz raus, nehmen Sie einige tiefe Atemzüge in den Bauch und achten Sie kurze Lockerungsübungen für die Schultern, den Nacken und die Wirbelsäule. Das dauert sicher nicht länger als das Rauchen einer Zigarette und tut Ihrem ganzen Körper gut!

Rauchen und Gewicht - Das Problem mit der Gewichtszunahme

Wenn für Sie das Thema "Figur und Gewicht" ein wichtiger Grund ist, immer noch zu rauchen, sollten Sie sich Ihren gesundheitlichen Zustand einmal kritisch selbst anschauen.
Hierzu wäre es auch sinnvoll, die zwei jährliche Check-Untersuchung (Gesundheitscheck) beim Hausarzt wahrzunehmen, ob eine möglichst objektive Rückmeldung zu erhalten:
Bei den meisten Menschen, die das Rauchen aufgeben, steigt tatsächlich das Körpergewicht in den folgenden Monaten an. Meist ist ein ziemlicher Süßhunger mit richtigen Heißhungerattacken der Auslöser dieser Gewichtszunahme. Hier macht es Sinn, wenn Sie mit dem Entschluss, das Rauchen aufzugeben, vorbereitet sind. Halten Sie frisches Gemüse zum Knabbern parat, trinken Sie ein Glas kühles Wasser, wenn der Heißhunger Sie überkommt, oder gehen Sie spazieren, wenn Sie eine gewisse innerliche Unruhe verspüren.
Nehmen Sie lieber eine mäßige Gewichtszunahme in Kauf, weil es eine tolle Leistung ist, unter Umständen nach Jahrzehnten das Rauchen aufzugeben und seien Sie anfangs nicht allzu streng mit sich. Sie können eine Gewichtsreduktion angehen, wenn Sie als stabiler Ex-Raucher durchs Leben gehen und dann eine Ernährungsumstellung hin zu einer gesunden Ernährung nach einem oder zwei Jahren angehen.

Wir drücken Ihnen die Daumen für ein rauchfreies Leben - egal, wie lange Sie bisher geraucht haben oder wie alt Sie jetzt sind!

 
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Unsere Gesundheitsexpertin

Unsere medizinischen Fachtexte werden von Anke Prczygodda verfasst.

Anke Prczygodda ist Fachärztin für Allgemeinmedizin in Kiel und hat sich speziell für den Bereich ambulante geriatrische Rehabilitation qualifiziert.
Unsere Texte stammen also aus der Feder einer ausgewiesenen Expertin für Altersheilkunde.

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