Hautpflege für Senioren - Tipps zur Hautpflege bis ins Alter

Auf die richtige Hautpflege kommt es an

Schöne, glatte Haut im Alter ist kein Geschenk, sondern Ergebnis lebenslanger Hautpflege!

Attraktiv bis ins hohe Alter, das wollen Frauen und Männer heute sein. Doch das Leben hinterlässt bereits ab Anfang 30 sichtbare Spuren auf der Haut. Wer seine Haut durchgehend hegt und pflegt, schafft damit die beste Voraussetzung, um schön zu altern.
Sanfte Anti-Aging-Maßnahmen sind nur dann wirkungsvoll, wenn man sie früh startet und dann sein Leben lang durchzieht. Schon bevor sich im Gesicht erste Mimikfältchen festsetzen oder erste Altersfältchen zeigen, ist es Zeit, der Haut zu geben, was sie an Pflege und Schutz braucht, um möglichst lange gesund und schön auszusehen.

Wie altert unsere Haut?
Schon mit Mitte zwanzig fängt die Haut an, sichtbar zu altern. Die Zellteilungsfähigkeit lässt nach, die Oberhaut wird dünner und verliert an Spannkraft. Ab 30 prägen sich erste Falten ins Gesicht, die zum einen von ständig wiederholten Gesichtsbewegungen (Mimik) oder zum anderen wegen des natürlichen Alterungsprozesses stehen bleiben. Mit 40 zeigen sich zudem schon die ersten Knitterfältchen. Mit den Jahren vertiefen sich die Falten zunehmend, ab 50 beginnen sich Altersflecken zu entwickeln.
Wer sich über den natürlichen Alterungsprozess der Haut im Klaren ist und zudem weiß, dass Ernährung, Drogen (Alkohol, Nikotin und andere), Stress ebenso wie die Sonne ihre Spuren auf der Haut hinterlassen, kann sich einen Lifestyle zulegen, der hautfreundlich ist:

  • ausgewogene Ernährung
  • moderate Bewegung
  • auf den Hauttyp abgestimmte Hautpflege inklusive Sonnenschutz
  • Verzicht auf Drogen, also auch Zigartten und Alkohol

Typgerechte und dem Alter der Haut entsprechende Hautpflege

Typgerechte Hautpflege setzt Kenntnis über den eigenen Hauttyp voraus. Es lohnt sich, diesen schon recht früh kennenzulernen, das erspart einem später den ein oder anderen Pflege-Irrtum, der dem im allgemeinen angestrebten Schönheitsideal von einem ebenmäßigen, frischen, rosigen Hautbild mitunter mehr schadet als man denkt. Wer seinen Hauttyp kennt, grenzt das Überangebot an Pflege ein und das wiederum schont auch den Geldbeutel. Beim Bestimmen des Hauttyps helfen Kosmetiker und Hautärzte.

Ist der Hauttyp bestimmt, können Sie auf die entsprechenden Pflegeprodukte, zum Beispiel für besonders trockene und sensible Haut, zurückgreifen. Lassen Sie sich ruhig von Ihrem Arzt ein Produkt empfehlen oder fragen Sie in der Apotheke um Rat. Natürlich können Sie sich auch in einer Drogerie nach entsprechenden Pflegeprodukten umschauen. Beachten sollten Sie allerdings, dass die etwas teureren Markenprodukte häufig eine höhere Konzentration an pflegenden Substanzen aufweisen und daher wirksamer sind. Finden Sie am Besten durch Ausprobieren heraus, welche Pflegeprodukte für Ihre Haut besonders geeignet sind.

Bei der Hautpflege kommt es auf die Regelmäßigkeit an, was vor allem Männern schwerfällt. Während die meisten Frauen es schon seit der Jugend gewöhnt sind, sich um den eigenen Körper zu kümmern, haben die meisten Männer bisher nur wenig Interesse daran gehabt. Doch ganz gleich ob Mann oder Frau: Cremen Sie sich regelmäßig ein! Mindestens einmal pro Woche oder bei trockener Haut sogar nach jedem Baden oder Duschen. So versorgen Sie Ihre Haut regelmäßig mit den wichtigsten Pflegesubstanzen und tragen ganz wesentlich dazu bei, dass Ihre Haut gesund bleibt.

Gesichtssport als Anti-Aging-Mittel

Unsere Haut spannt sich über Muskeln und gegebenenfalls über die eine oder andere Schicht Fett. Wer die Muskeln trainiert und sich gleichzeitig gesund ernährt, formt damit seinen Körper – das wissen nicht nur Profi-Sportler, sondern auch Freizeitaktivisten. Was für den Körper gilt, trifft auch auf das Gesicht zu: 26 Muskeln haben wir im Gesicht, davon sind acht vor allem für die Mimik zuständig. In dem wir die Gesichtsmuskeln moderat trainieren, können wir auch die Form des Gesichts beeinflussen.
Doch Vorsicht: Wer das Training gegen die dank der Schwerkraft gen Erde erschlaffenden Gesichtszüge übertreibt, der prägt Bewegungsfalten stärker.

Weniger Mimikfalten dank Botox

Das Nervengift Botulinumtoxin A, das als Faltenkiller Karriere macht, kann, rechtzeitig und andauernd gespritzt, helfen, der Entstehung von Mimikfalten entgegenzuwirken beziehungsweise die Tiefe bereits ausgeprägter Falten zu mindern. Das klappt deshalb, weil das Nervengift die Muskeln lahmlegt und entspannt. Und so die haut darüber glättet.
Allerdings ist Botox vom Fachmann und mit Bedacht einzusetzen – unbeweglich starre Botoxfratzen kennt man zur Genüge und möchte man nicht selbst zur Schau tragen. Wenden Sie daher auf keinen Fall ominöse Präparate an, die Sie im Internet entdecken oder von Bekannten angeboten bekommen, sondern suchen Sie unbedingt einen Arzt auf.

Junge, glatte Haut – ohne Haare

Der natürliche Alterungsprozess macht vor unseren Haaren nicht halt. Sie verlieren an Struktur und damit auch an Glanz, an Farbe, ja, mitunter verabschieden sich  die Haare sogar ganz von unserem Kopf. Körperhaare hingegen fangen im Alter mitunter erst richtig an zu sprießen: Vor allem Männern schießen sie unübersehbar aus Nasenlöchern, Ohren und Brauenbögen – Rücken und Brust bedecken sie ab 40, 45 gerne flächig.
Das aktuelle Schönheitsideal, das mit glatter, enthaarter Haut daherkommt, verspricht Jugendlichkeit, Gesundheit, Erfolg und Attraktivität. Auch hier lohnt sich die rechtzeitige Beschäftigung mit dem Thema Haarentfernung, insbesondere dauerhafte Haarentfernung. Moderne Methoden wie IPL sorgen für Haarlosigkeit von Dauer – funktionieren jedoch nicht mehr effektiv, wenn die Haare wie im Alter ergrauen oder gar weiß werden, denn dann besitzen sie kein Melanin - das Haut und Haare färbende Pigment - mehr, das die Lichtenergie einer IPL-Blitzlichtlampe absorbiert und zu den Haarwurzeln der unerwünschten Haare leitet, um diese dauerhaft daran zu hindern, neue Härchen sprießen zu lassen.

 
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