Leiden Sie an Gelenkbeschwerden? Behandlungstipps und mehr zum Thema Gelenkschmerzen

Gelenkschmerzen

Immer mehr Menschen, besonders Senioren, leiden an Gelenkschmerzen. Häufig werden die Beschwerden lange ignoriert. Dabei sollte bei Gelenkschmerzen, die immer wieder auftreten, unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Denn schmerzende Gelenke können Ausdruck von Krankheiten wie Arthrose, Gicht oder Rheuma sein.

Treten zu den Gelenkschmerzen weitere Beschwerden, wie zum Beispiel Schwellungen oder Rötungen an der betroffenen Stelle auf, kommen Fieber oder Schwindelanfälle hinzu, dann sollten Sie einen Termin bei Ihrem Hausarzt vereinbaren, um die Ursache der Schmerzen zu klären.

Hilfe bei Gelenkschmerzen

Um gezielt etwas gegen Gelenkschmerzen zu unternehmen, muss zunächst geklärt werden, welche Ursachen sie haben. Handelt es sich um Begleiterscheinungen einer Krankheit, wie zum Beispiel Gicht oder Rheuma oder sind die schmerzenden Gelenke durch körperliche Fehlhaltungen oder Überlastungen entstanden.
Auch wenn es zunächst schmerzhaft ist, sollten Sie sich unbedingt bewegen – nicht zu viel, aber ein regelmäßiger Spaziergang, etwas Nordic Walking oder Wassergymnastik können dazu beitragen, die Schmerzen zu reduzieren. Sehr sinnvoll sind auch gezielte Bewegungsübungen mithilfe eines Physiotherapeuten.
Ein altbewährtes Mittel gegen Gelenkschmerzen ist Kümmelöl. Die schmerzhafte Stelle wird mehrmals täglich sanft mit dem Öl massiert, nach und nach sollte Linderung einsetzten.
Und wenn gar nichts mehr hilft, greifen Sie zu einer Schmerztablette. Müssen Sie diese in sehr hoher Dosierung oder über einen längeren Zeitraum einnehmen, sollten Sie aber unbedingt Rücksprache mit Ihrem Arzt halten.

Medikamente gegen Gelenkschmerzen

Medikamente bei GelenkschmerzenWenn Sie unter einer Krankheit wie Arthrose, Gicht oder Rheuma leiden, sind Sie auf Medikamente gegen Gelenkschmerzen angewiesen.
Zwar sind diese Krankheiten nicht heilbar, doch können die Beschwerden durch die Einnahme bestimmter Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel gelindert werden.
Um die Schmerzen zu lindern, werden in der Regel nichtsteroidale Antirheumatika wie Ibuprofen und Diclofenac eingesetzt.
Bei akuten Gichtanfällen hilft auch Colchicin, das Gift der Herbstzeitlosen. Um derartigen Anfällen mit starken Gelenkschmerzen vorzubeugen, werden sogenannte Urikostatika eingesetzt, die dabei helfen, den Harnsäurespiegel zu regulieren.
Bei Entzündungen der Gelenke wird auf Kortison-Präparate zurückgegriffen, um die Entzündung zu bekämpfen.
Patienten, die unter Rheuma leiden, können mit Chloroquin, einem Mittel, das ursprünglich zum Schutz vor Malaria entwickelt wurde, behandelt werden.
Äußerst umstritten unter Mediziner ist der Einsatz von Hyaluronsäure. Diese wird in das Gelenk gespritzt, wo sie für mehr Viskosität sorgen soll. Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine Behandlung mit Hyaluronsäure aufgrund der nicht nachgewiesenen Wirksamkeit jedoch nicht.

 
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Sport hält fit

Sport kann auch bei Gelenkschmerzen helfen!
Wichtig ist, dass Sie sich für moderate Bewegung entscheiden und nichts erzwingen wollen.
Probieren Sie es aus, zum Beispiel Wassergymnastik, Nordic Walking oder Fitnesstraining.
Halten Sie vor Trainingsbeginn Rücksprache mit Ihrem Arzt.

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