Sterbegeldversicherung - sinnvolle Absicherung oder Prämiengrab?

Sterbegeldversicherung

Sterbegeldversicherung als Renditegrab

Mit einer Sterbegeldversicherung können Sie Vorsorge treffen für den eigenen Todesfall.
Es handelt sich bei dieser Art der Versicherung um eine spezielle kapitalbindende Lebensversicherung mit einer Versicherungssumme zwischen 3.000€ und 10.000€.
Verstirbt der Versicherte, erhalten die Angehörigen die Versicherungssumme, die in der Regel dazu dienen soll, das Begräbnis, die Trauerfeier und alles was damit zu tun hat, zu finanzieren.

Ist eine Sterbegeldversicherung sinnvoll?

In wie weit eine Sterbegeldversicherung sinnvoll ist, kommt ganz auf die finanziellen Verhältnisse, in denen Sie leben an.
Haben Sie keinerlei Rücklagen gebildet, möchten aber später einmal, dass ein Begräbnis nach bestimmten Vorstellungen erfolgt, sollten Sie Vorsorge treffen und für sich für eine Sterbegeldversicherung abschließen.
Vor einem Vertragsabschluss sollten Sie die Police und sämtliche Versicherungsbedingungen genau prüfen, denn es gibt Versicherer, die zum Beispiel damit werben, dass auch ältere Menschen eine entsprechende Versicherung ohne Gesundheitsprüfung abschließen können. In diesen Fällen werden aber häufig lediglich die eingezahlten Beiträge zurückerstattet.
Ein ähnliches Problem kann auftreten, wenn der Versicherte innerhalb der ersten drei Jahre nach Vertragsabschluss verstirbt.

Hilfe in der schwersten Stunde

„Was tun, wenn jemand stirbt?“
Ein Ratgeber der Verbraucherzentralen
Kann für 7,80 Euro gegen Rechnung bestellt werden beim:
Versandservice der VZN
Postfach 6126
30061 Hannover
Tel.: 0511-911960

Die Alternative

Verbraucherschützer warnen nicht selten vor Sterbegeldversicherungen.
Nach Auffassung verschiedener Verbraucherschützer sollten alle, die für Tod oder Beerdigung sparen möchten, besser regelmäßig Geld auf ihr Sparbuch einzahlen.
Auch auf diese Weise kann finanziell für den Todesfall vorgesorgt werden.

Die Hinterbliebenen vor Kosten schützen

Im Jahr 2004 wurde im Zuge der damaligen Gesundheitsreform die Sterbegeld-Zahlung der gesetzlichen Krankenkassen gestrichen. Seither zahlt bei Abschluss einer entsprechenden Police höchstens die Unfallversicherung, ansonsten tragen die Hinterbliebenen die Kosten.
Wer das vermeiden möchte, sollte sich mit dem Thema Sterbegeldversicherung intensiv auseinandersetzen und einen entsprechende Vertrag abschließen oder als Alternative ein Treuhandkonto bei einem Bestattungsunternehmen abschließen auch eine Risiko-Lebensversicherung oder eine Kapitallebensversicherung mit Todesfallabsicherung kann eine Alternative sein.
Bevor eine Entscheidung getroffen wird, sollten auf jeden Fall verschiedene Anbieter miteinander verglichen werden, so lassen sich die anfallenden Kosten im Voraus berechnen und der Leistungsumfang auf die persönlichen Bedürfnisse abstimmen.

Einen entsprechenden Überblick können Sie sich hier verschaffen: http://www.sterbegeldversicherung.info/anbieter/

 
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