Private Krankenversicherung - Tarife und Leistungen der PKV für Senioren

PKV für die Generation 50 Plus

Die Kosten im Gesundheitswesen steigen permanent an und betroffen davon ist nicht nur die gesetzliche Krankenversicherung. Kritisch sieht es auch mit der Kosten- und Beitragsentwicklung bei der privaten Krankenversicherung aus. Wer aktuell einen Vertrag abschließt, muss im Ruhestand mit weitaus höheren Beiträgen rechnen. Die Beiträge für den Versicherungsschutz bemessen sich nicht wie bei der gesetzlichen Krankenversicherung an der Höhe des Einkommens, sondern am Alter, Geschlecht und dem Gesundheitszustand.

Kostendeckende Kalkulation führt zu Beitragserhöhungen
Steigende Gesundheitskosten können in der Privaten nicht durch staatliche Subventionen aufgefangen werden. Da die Versicherungsgesellschaften kostendeckend zu wirtschaften, müssen viele Privatversicherte mit Beitragssteigerungen rechnen. Beitragssteigerungen ermöglichen in der Regel ein außerordentliches Kündigungsrecht, doch wer seinen Anbieter wechseln will, läuft Gefahr, seine wichtigen Altersrückstellungen zu verlieren. Erschwerend kommt hinzu, dass der Abschluss einer Versicherungspolice bei einem anderen Unternehmen immer mit einer erneuten Gesundheitsprüfung versehen ist. Insbesondere das ältere Semester hat es dann schwieriger, problemlos einen neuen Vertrag zu bekommen. Meist liegen gesundheitliche Risiken vor, für die der Antragsteller Risikoaufschläge bezahlen muss. Im schlimmsten Falle droht sogar eine Ablehnung.

Möglichkeiten von Beitragsreduzierungen nutzen
Will meine seine monatliche Beitragskosten reduzieren, muss nicht zwingend der Anbieter gewechselt werden. Oft bieten die Versicherer günstige Tarife an, die sich in erster Linie an junge Neukunden wenden. Hier werden naturgemäß weniger Kosten verursacht, als in Vollkostentarifen mit vielen Menschen der Generation 50 Plus. Versicherer dürfen einem älteren Wechselfreudigen diesen Günstigtarif nicht verwehren und somit erhalten auch Altkunden die Chance, ihre Beitragskosten zu senken.

Wer “intern“ wechselt, profitiert
Will man innerhalb eines Versicherungsunternehmens den Tarif wechseln, gehen Altersrückstellungen nicht verloren. Wem dennoch seien Beiträge zu hoch sind, kann in den am 1. Januar 2009 eingeführten Basistarif seiner Gesellschaft wechseln. Das Leistungsangebot entspricht in etwa dem der gesetzlichen Krankenversicherung und darf auch höchstens so viel kosten, wie ein Höchstbeitrag bei einer Krankenkasse, also nicht mehr als 570 Euro im Monat. Wer zu den Altkunden gehört, bleibt meist unter dieser Summe, weil Altersrückstellungen einen positiven Einfluss auf den Beitrag nehmen. Bezieher von kleinen Renten können auch damit finanziell überfordert sein. Wer dies nachweisen kann beim Grundsicherungsträger oder bei einer kommunalen Sozialabteilung einen Zuschuss beantragen.
Tipp: viele weitere hilfreiche Infos gibt es hier: www.die-krankenversicherung.eu

Standardtarif für Altkunden interessant?
Wer bereits vor 2009 zu den Privatversicherten zählte, kann auch in den Standardtarif einer Privaten wechseln. Auch hierbei ist es möglich, von den angesammelten Altersrückstellungen zu profitieren, doch erweist sich dieser Tarif nicht für alle Versicherten gleichermaßen als Spartarif. So dürfen lediglich Versicherte ab 65 Jahren, die wenigstens zehn Jahre zu den Privatversicherten gehören, in diesen Tarif wechseln. Dies betrifft auch Versicherungsnehmer, die wenigstens 55 Jahre alt sind und deren jährliches Bruttoeinkommen unter der Versicherungspflichtgrenze von 49.950 Euro liegt.

 
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