Pensionen und Steuern: Beamtenpensionen und Werkspensionen

Beamtenpensionen und Werkspensionen

Werkspensionen wie auch Beamtenpensionen sind gleichermaßen von den steuerlichen Änderungen betroffen.
So wird der Versorgungsfreibetrag für jeden hinzukommenden Jahrgang bis zum Jahr 2040 abgeschmolzen. Konkret bedeutet dies für den Pensionär, das der beim Pensionseintritt geltende Versorgungsfreibetrag für die komplette Pensionszeit erhalten bleibt.

Arbeitnehmer-Pauschbetrag entfälltSeit dem Jahr 2005 gibt es den Arbeitnehmer-Pauschbetrag in herkömmlicher Form nicht mehr. Betroffen sind auch die gesetzlichen Rentenbezüge. Statt dessen wird ein Werbungskosten- Pauschbetrag in Höhe von 102 Euro berücksichtigt und von der Steuerlast abgezogen. Ein Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag soll allen Betroffenen helfen, in der Übergangsphase eine Belastung durch das Wegfallen des früher geltenden Arbeitnehmer-Pauschbetrags zu vermeiden.
Seit 2005 gilt der Übergang zur nachgelagerten Besteuerung von Renten. Aus diesem Grunde müssen auch Vergünstigungen für Pensionäre schrittweise reduziert werden. Nach dem Jahr 2040 gilt für Neurentner die Gleichbehandlung.

Niedriger Werbungskosten-Pauschbetrag wird ausgeglichenDa der Arbeitnehmer-Pauschbetrag für diesen Personenkreis seit dem Jahr 2005 weggefallen ist, kommt wie bei Beziehern von gesetzlichen Renten eine niedrigere Werbungskosten-Pauschale zum Einsatz. Konkret bedeutete dies eine Reduzierung von 920 auf lediglich 102 Euro. Wer jedoch zu den Beziehern von kleinen Pensionen gehört, ist finanziell erheblich schlechter gestellt. Aus diesem Grunde hat der Gesetzgeber festgesetzt, in der Übergangsphase bis zum Jahr 2040 einen Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag zu gewähren, der im Jahr des Pensionseintritts definiert wird und auf Dauer erhalten bleibt.

Welche Besonderheiten gelten?

Für Bezieher von unterschiedlichen Pensionen, die darüber hinaus mit einem unterschiedlichen Pensionsbeginn versehen sind, gilt, dass der Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag und der Versorgungsfreibetrag anhand des Jahres des Erstbezuges richten.
Verstirbt der versorgungsberechtigte Pensionär, gilt für den hinterbliebenen Partner, der Empfänger der Hinterbliebenenversorgung ist, dass Versorgungsfreibetrag wie auch der Zuschlag gleich bleiben.

Beim Erhalt verschiedener Pensionen mit unterschiedlichem Bezugsbeginn (unterschiedliche Jahre) sind der Versorgungsfreibetrag und der Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag nach dem Jahr des ersten Bezugs maßgeblich.
Beim Tod eines versorgungsberechtigten Pensionärs ist für den Empfänger der Hinterbliebenenversorgung der für den Verstorbenen festgestellte Versorgungsfreibetrag und Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag anzuwenden.

 
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