Wissenswertes zur Rente mit 63 auf einen Blick

Ohne Abzüge in den Ruhestand: Rente mit 63

Das neueste Projekt der Bundesregierung, insbesondere der Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles,ist die Rente nach 45 Beitragsjahren. Jeder, der 45 Jahre lang eingezahlt hat, kann ohne Abzüge in den Ruhestand gehen. Für viele Arbeitnehmer wird daher der Eintritt in den Ruhestand mit 63 Jahren möglich, ohne Abschläge in Kauf nehem zu müssen. Daher wird dieses Projekt auch "Rente mit 63" genannt.
Diese Bezeichnung ist allerdings etwas irreführend, denn nur die Jahrgänge bis 1952 können tatsächlich abschlagsfrei mit 63 Jahren in Rente gehen, wenn sie 45 Beitragsjahre belegen können. Für alle folgendne Jahrgänge steigt die Altersgrenze jedes Jahr an.

Was ist das Besondere an diesem Modell?

Zum einen rudert die Regierung mit diesem Entwurf wieder zurück, nachdem erst vor wenigen Jahren das Modell "Rente mit 67" eingeführt wurde.
Zum anderen gibt es eine weitere Neuerung, denn zu den 45 Beitragsjahren zählt auch eine Phase vorrübergehender Arbeitslosigkeit, inder der Beitragszahler Arbeitslosengeld I erhalten hat.

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Die "Rente mit 63" nach Jahrgängen

Wer kann tatsächlich abschlagsfrei mit 63 in Rente gehen?

bis 1952: 63 Jahre
1953: 63 Jahre + 2 Monate
1954: 63 + 4 Monate
1955: 63 + 6 Monate
1956: 63 + 8 Monate
1957: 63 + 10 Monate
1958: 64 Jahre
1959: 64 + 2 Monate
1960: 64 + 4 Monate
1961: 64 + 6 Monate
1962: 64 + 8 Monate
1963: 64 + 10 Monate
ab 1964: 65 Jahre

Alle, die später geboren sind als 1952 oder nicht auf 45 Beitragsjahre kommen, müssen mit Abschlägen von bis zu 14,4 Prozent rechnen, wenn sie dennoch mit 63 Jahren in den Ruhestand gehen möchten.

Kritik an diesem Rentenmodell

Die Kritik an diesem neuen Rentenmodell der großen Koalition unter der LEitung Angela Mergels ist groß.
Zum einen wird die Ungerechtikeit hervorgehoben, da die Jahrgänge, die profitieren für viele Bundesbürger willkürlich erscheinen. Ebenso wird kritisiert, dass diejenigen, die bereits in Rente gegangen sind, nicht mehr von diesem Modell profitieren können und unter Umständen erhebliche Abschhläge bei ihren Rentenzahlungen hinnehmen mussten.
Andere Kritikpunkte richten sich an die enormen Kosten, die dieses Projekt verursacht - Experten gehen von 160 Millionen Euro bis zum Jahr 2030 aus. Es handle sich nach ihrer Meinung um ein Geschenk für eine kleine Gruppe treuer Wähler.
Des Weiteren wird kritisert, dass dieses neue Modell die Arbeitsmoral der Deutschen untergrabe. In Zeiten, in denen es wirtschaftlich notwendig sei, länger zu arbeiten, sollten eher Anreize geschaffen werden, länger im Berufsleben zu bleiben. Doch diese Reform der Rente bewirke genau das Gegenteil.

 
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