Aktienfonds als Kapitalanlage nutzen - so geht's

Sind Aktienfonds als Kapitalanlage sinnvoll?

Wer gewinnbringend anlegen und dabei die Chancen besonderer Märkte, Länder, Branchen und Regionen nutzen will, kann unter anderem in Aktienfonds investieren. Mit dem Erwerb von Anteilscheinen kann der Investor an den Gewinnen beteiligt werden, muss im Gegenzug jedoch bei Kursschwankungen mit Wertverlusten leben.

Risiken von AktienfondsSpezielle Risiken von Aktienfonds einschätzen müssen richtig eingeschätzt werden, bevor eine Investition vorgenommen wird.
Eine Aktie ist ein Wertpapier, das einen gewissen Anteil an einer Gesellschaft verbrieft, die Aktiengesellschaften oder Kommanditgesellschaften auf Aktien genannt werden. Aktienfonds sammeln das Kapital vieler Anleger, das in der Regel von einem professionellen Fondsmanager gewinnbringend angelegt werden soll. Die individuelle Anlagestrategie der Fondsgesellschaft bestimmt unter anderem die Risiken, die sich durch eine breite Streuung unterschiedlicher Anlagen reduzieren lassen. Dabei unterliegen die Kurse der im Fonds angelegten Papiere den herkömmlichen Marktschwankungen, was mit einer börsentäglichen Veränderung verbunden sein kann. Kurssteigerungen wie auch ein Wertzuwachs können nicht garantiert werden, da sich die Dividenden an der allgemeinen Unternehmens- und Wirtschaftslage orientieren.

Risiken reduzieren
Durch eine breite Auswahl an unterschiedlichen Investments können die Risiken einer Anlage in Aktienfonds begrenzt werden. Darüber hinaus sollte für den sicherheitsorientierten Anleger eine solide Depotmischung vorgenommen werden. Insbesondere, wenn die Kapitalanlage für den Ruhestand ein finanzielles Polster gewährleisten soll, empfiehlt sich eine Beimischung in Rentenfonds Euro, die einen niedrigen oder mittleren Risikofaktor aufweisen. Diese Anteile lauten auf Euro und sind gegen einen Währungsverlust abgesichert. Der Anteil der Rentenfonds in einem solchen Depot sollte umso höher liegen, je kürzer die Anlagedauer gewählt wird.

Welche Kosten entstehen bei einer Anlage in Aktienfonds?

Wer Fonds kauft, muss einen Ausgabeaufschlag dafür bezahlen. Das sind einige Prozent vom Rückkaufswert des Fondsanteils. Der Rücknahmepreis und der Ausgabeaufschlag zusammen genommen, ergeben den Ausgabepreis des Fondsanteils. Fondsgesellschaften verlangen in der Regel für kurzfristige Anlagen keinen Ausgabeaufschlag, sondern Verwaltungsgebühren. Diese amortisieren sich schneller als die meist deutlich höher liegenden Ausgabeaufschläge.
Anteilscheine können auch bei einem Discount-Broker oder über einen Fondsvermittler erworben werden, wobei es Rabatte auf viele Investmentfonds gibt, oder der Ausgabeaufschlag komplett entfällt. Ferner muss der Anleger in Aktienfonds eine Managementgebühr bezahlen. Darin enthalten sind auch die Kosten für die technische Abwicklung, Verkaufsprospekte, Rechenschaftsberichte und in erster Linie das Gehalt des Fondsmanagers.
Die Vermögensgegenstände werden von einer Depotbank verwaltet, die unter anderem mit der Ausgabe wie auch der Rücknahme von Anteilscheinen beauftragt ist, für die ebenfalls Verwaltungsgebühren anfallen. Diese lassen sich jedoch umgehen, wenn der Anleger sein Konto bei der jeweiligen Investmentgesellschaft eröffnet.

 
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