Schenkungen - So sparen Sie bei Schenkungen Erbschaftssteuer

Schenkungen

Schenkungen planen

Wer richtig plant, muss ich nicht vor den neuen Steuerreglungen für Kapitaleinkünfte fürchten. Durch gezielte Schenkungen lassen sich Steuern einsparen.
Wer etwas zu verschenken hat, muss jedoch innerhalb einer Frist von drei Monaten das zuständige Finanzamt informieren. Ausnahme: Es steht fest, dass keine Steuer bezüglich der Schenkung anfallen wird. Dies bezieht sich auf die herkömmlichen Schenkungen zu Geburtstagen oder Weihnachten. Die gleichen Bedingungen greifen, wenn der übertragene Betrag in den zehn Jahren zuvor den Freibetrag nicht überschreitet.

Vorsicht: Abgeltungssteuer

Es darf neu gerechnet werden, denn wer die steuerliche Belastung im ersten Jahr der Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge nicht zu groß lassen werden will, muss frühzeitig dagegen steuern. Die Vorgaben der Abgeltungssteuer lassen schneller den Freibetrag für Kapitalerträge erreichen als früher.
Zu den Gründen gehört, dass neben Dividenden und Zinsen auch Erträge aus Wertpapierverkäufen für den Sparerpauschbetrag zählen. Doch Eltern und Großeltern können seit 2009 höhere Beträge steuerfrei auf Kinder und Enkel übertragen.

Vermögen schon zu Lebzeiten verschenken?

Wer etwas zu verschenken hat, muss das Steuerrecht im Auge behalten. Insbesondere, wenn es sich um eine größere Schenkung handelt, müssen die Kriterien der Schenkungssteuer beachtet werden.
Grundsätzlich gelten hierfür die gleichen Bedingungen wie beim Erbrecht. Jeweils nach einem Zeitraum von zehn Jahren können die Steuerfreibeträge genutzt werden und darüber hinaus stehen jedem Kind 205.000 Euro von jedem Elternteil steuerfrei zur Verfügung.
Mit einer so genannten mittelbaren Schenkung wird festgelegt, dass der Beschenkte von dem Geldgeschenk beispielsweise ein Grundstück erwirbt.

Wie sehen die Voraussetzungen einer Schenkung aus?
Eine Schenkung wird auf der Basis eines Vertrags zwischen dem Beschenkten und dem Schenker vereinbart, wobei diese unentgeltlich erfolgt. Damit ein solcher Vertrag rechtswirksam wird, bedarf er einer notariellen Beurkundung. Handelt es sich bei der Schenkung nicht um Bargeld, sondern um eine Immobilie oder ein Grundstück, muss dies im Grundbuch eingetragen werden.

Erhöhte Freibeträge für Geschenke an Kinder und Enkel
Übertragen Familien ihr Vermögen an Kinder, stellt die Schenkungssteuer kein Problem dar, denn jeder Elternteil hat die Berechtigung, jedem Kind 400.000 Euro steuerfrei zu übertragen und dies alle zehn Jahre aufs Neue.
Wollen Oma und Opa einem Enkel Geld schenken, können je Großelternteil 200.000 Euro übertragen werden, ohne eine Schenkungssteuer zahlen zu müssen.

 
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