Richtig erben und vererben ist gar nicht so einfach - Ein Anwalt für Erbrecht kann weiterhelfen

Erben und Vererben – Erbschaftssteuer sparen

Testament regelt Erbe
Richtig vererben und Steuern sparen

Ab einem gewissen Alter macht sich jeder zwangsläufig Gedanken über das Thema Erben und natürlich auch über die damit verbundenen Konsequenzen.
Das Thema Erbschaftssteuer spielt dabei eine große Rolle und so ist es wichtig, frühzeitig darüber nachzudenken, welche Mittel ausgeschöpft werden können, damit vom Erbe möglichst viel für die Hinterbliebenen bleibt.

Durch die Gesetzgebung wurden verschiedene Möglichkeiten geschaffen, um ein Erbe bereits vor dem Tod des Vererbenden zu übergeben. Wer sich mit der Rechtslage vertraut macht, kann die vorhandenen Mittel ausschöpfen und dadurch richtig vererben.

Erbschaftssteuer sparen – bereits zu Lebzeiten die Vererbung planen

Mit der Erbschaftssteuerreform aus dem Jahr 2009 traten neue Steuersätze in Kraft, zum Januar 2010 gab es die ersten Änderungen. Nach dem Tode des Erblassers fallen Steuern an, die vom Erben beglichen werden müssen
Wie viel vom Erbe an den Staat geht, ist zum einen abhängig vom Verwandtschaftsgrad, zum anderen von der Höhe des Erbes und von der Steuerklasse des Erbenden.

Die Steuerschuld entsteht dabei am Todestag des Erblassers. Ein einfacher Weg, mit dem die Erbschaftssteuer gespart werden kann, ist die Schenkung, die bereits zu Lebzeiten des Erblassers stattfindet. Weitere Steuersparmöglichkeiten bestehen darin, dass ein Teil oder das ganze Erbe auf die Enkelgeneration übertragen wird. Dadurch können zusätzliche Freibeträge genutzt werden.

Für Unternehmer gibt es eine weitere attraktive Möglichkeit, Erbschaftssteuer zu sparen: Wird das Erbe als Betriebsvermögen übertragen, dann erfolgt die Besteuerung grundsätzlich nach der Steuerklasse 1 – zum niedrigsten Steuersatz. Werden für das Vermögen anschließend noch steuerbegünstigte Anlageformen genutzt, kann die Erbschaftssteuer zum Teil bis zu 100% Prozent eingespart werden.

Schenkungen – Freibeträge nutzen

Mit einer Schenkung wird die Erbfolge vorweggenommen. Vorteil hierbei ist, dass Schenkungen bis zu einem gewissen Betrag steuerfrei sind. Die Höhe der Freibeträge richtet sich nach dem Umfang der Schenkung, dem Verwandtschaftsgrad und der Steuerklasse. Ist das Erbe sehr groß, dann kann die Regelung genutzt werden, dass man den Freibetrag für Schenkungen alle 10 Jahre erneut beanspruchen kann. Um die Wirtschaftsgrundlage des Erblassers zu Lebzeiten nicht zu gefährden, können entsprechende Vorkehrungen getroffen werden. Für ein verschenktes Haus oder eine Wohnung kann für den Erblasser zum Beispiel ein lebenslanges Nutzungsrecht eingeräumt werden, das auch gilt, wenn der Erbe die Immobilie veräußert. Zu berücksichtigen sind allerdings die Auswirkungen einer Schenkung auf den sogenannten Pflichtteil.

Anwalt für Erbrecht

Ein Anwalt für Erbrecht hat sich auf das Themengebiet "Erben und Vererben" spezialisiert.

Er kann Hilfestellungen beim Formulieren des Testaments geben, über den Pflichtteil informieren und steht auch bei Erbstreitigkeiten zwischen den Hinterbliebenen beratend zur Seite und vertritt deren Interessen notfalls auch vor Gericht.

Gesetzliche Erbfolge und Pflichtteil

Die Erbfolge ist vom Gesetzgeber festgelegt. Allerdings kann der Erblasser diese durch ein entsprechendes Testament verändern und selbst festlegen, wer in welcher Form erbt. Der Pflichtanteil, der durch die gesetzliche Erbfolge vorgegeben wird, bleibt dadurch jedoch unberührt. Durch das sogenannte Pflichtteilsrecht wird festgelegt, dass nahe Angehörige wie Eltern, Kinder oder Ehegatten auch dann einen Anteil am Erbe haben, wenn Sie im Testament nicht berücksichtigt werden.
Schenkungen werden auf den Pflichtteil angerechnet, außer, sie liegen beim Tod des Erblassers schon mehr als 10 Jahre zurück – dann wird durch die Schenkung das Gesamterbe und damit auch der Pflichtteil gemindert.
Es gibt viele Möglichkeiten, Erbschaftssteuer zu sparen. Eine sorgfältige Gestaltung der Vermögensübertragung und eine genaue schriftliche Dokumentation aller Vereinbarungen sind dabei außerordentlich wichtig und sollten von einem spezialisierten Fachanwalt des Vertrauens vorgenommen werden.

Testament

Wie sinnvoll es sein kann, den so genannten Letzten Willen bei Zeiten zu formulieren und bei einem Notar oder Rechtsanwalt zu hinterlegen, weiß jeder, der schon einmal etwas geerbt hat und womöglich in Erbstreitigkeiten verwickelt war.

Erbe antreten

Im ersten Moment freuen sich die meisten Menschen, wenn sie darüber informiert werden, dass sie etwas geerbt haben, denken sie doch in erster Linie an Geld, Schmuck oder Häuser.

Doch längst nicht immer ist es sinnvoll ein Erbe anzutreten, vor allem nicht in Fällen, in denen nicht zu 100% klar ist, was mit dem Erbe verbunden ist. Dies ist häufig der Fall, wenn Firmen oder ein großer Immobilienbesitz an die Nachkommen übergeht.
In derartigen Fällen sollte unbedingt eine Rechtsberatung in Anspruch genommen werden, um zu klären, ob es sinnvoll ist das Erbe anzutreten oder ob dadurch nur ein riesiger Schuldenberg übernommen wird.

 
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