Lebensversicherung und Risikolebensversicherung als Altersvorsorge

Lebensversicherungen als Altersvorsorge

Lebensversicherungen sollen in Todesfall für den finanziellen Schutz der Hinterbliebenen sorgen und können darüber hinaus als Kapitalaufbauprodukt für die Altersvorsorge verwendet werden.

Lebensversicherung- Kombimodell sichert zweifach ab
Im Erlebensfall des Versicherungsnehmers wird am Laufzeitende die vertraglich vereinbarte Ablaufleistung ausgezahlt, die auch die erwirtschafteten Überschüsse des Versicherers beinhaltet. Lebensversicherungen werden als Kombimodell bezeichnet, weil parallel zur Altersvorsorge auch die Hinterbliebenen im Todesfall des Versicherten mit der Versicherungssumme abgesichert sind.

Besteuerung der Lebensversicherung

Neue Lebensversicherungen unterliegen der vollen Steuer
Wer seine Lebensversicherung seit 2005 führt, muss zum Auszahlungszeitpunkt die Ablaufleistung voll versteuern. Von der am Laufzeitende ausgezahlten Summe werden alle bis dahin eingezahlten Beträge abgezogen, damit der Differenzbetrag versteuert werden kann. Wer einsparen will, muss bestimmte Voraussetzungen beachten. Dazu gehört, dass die Ablaufleistung nicht vor dem 60. Geburtstag fällig wird und der Versicherungsvertrag eine Laufzeit von mindestens zwölf Jahren aufweist. In diesem Fall werden die Erträge lediglich zur Hälfte versteuert.

Abgeltungssteuer greift nicht
Die seit dem 1. Januar 2009 eingeführte Abgeltungssteuer bezieht sich in Höhe von 25 Prozent auf Zinsen, Erlöse aus Wertpapierverkäufen und Dividenden. Sie wird direkt an der Quelle einbehalten und an das zuständige Finanzamt abgeführt. Würde die Abgeltungssteuer auch auf die Erträge aus kapitalbildenden Lebensversicherungen greifen, würden für Neuverträge ab 2005 und die nach einer zwölfjährigen Laufzeit nach dem 60. Geburtstag ausgezahlt werden, lediglich 12,5 Prozent Steuern anfallen. Da der Gesetzgeber eine Privilegierung dieser Art vermeiden wollte, bleiben Lebensversicherungen bei der Abgeltungssteuer außen vor. Jedoch wird diese Steuer erhoben, wenn eine Lebensversicherung ab dem Jahr 2009 verkauft wird, die noch keine zwölf Jahre geführt wurde.

Welche Kriterien müssen beim Vertragsabschluss beachtet werden?

Die klassische Lebensversicherung umfasst neben der eigenen Altersabsicherung auch den Hinterbliebenenschutz im Todesfall des Versicherungsnehmers. Die Höhe der Versicherungssumme steht somit im Mittelpunkt, die sich auch auf die Beitragshöhe auswirkt.
Verstirbt der Versicherte, erhalten die Begünstigten die Versicherungssumme, inklusive der erwirtschafteten Überschüsse des Versicherers. Versicherungssumme, Laufzeit, Alter des Antragstellers wie auch individuelle Risiken bestimmen die Beitragshöhe.

Risikolebensversicherung als Alternative
Wer lediglich eine Risikoabsicherung seiner Familie vereinbaren will, kann mit dem Abschluss einer Risikolebensversicherung mit niedrigeren Beiträgen einen sinnvollen Hinterbliebenenschutz schaffen. Hierbei gelten ebenso die Kriterien Alter, Risiken, Gesundheitszustand und die Höhe der Versicherungssumme der Beitragsbemessung.
Erlebt der Versicherte das Ende der Laufzeit, gelten alle bis dahin eingezahlten Beiträge als verloren und gehen an die Versichertengemeinschaft über. Für den Kapitalaufbau ist die Risikolebensversicherung nicht geeignet.

 
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