Direktversicherung für die Altersvorsorge nutzen

Direktversicherung

Bei einer Direktversicherung als Form der betrieblichen Altersvorsorge vereinbart der Arbeitgeber eine Kapitallebens- oder Rentenversicherung zugunsten seiner Arbeitnehmer, wobei diese zwar versichert sind, der Chef jedoch als Versicherungsnehmer gilt. Die Beiträge in die Direktversicherung können aus dem Brutto- wie auch aus dem Nettoeinkommen des Arbeitnehmers in Form einer Entgeltumwandlung gezahlt werden.
Sonderausgabenabzug wie auch Zulagen winken immer dann, wenn die Beiträge aus dem Nettoeinkommen, also dem versteuerten Bezug gezahlt werden.
Die Direktversicherung wird am Ende der Laufzeit an den Arbeitnehmer ausgezahlt, wobei das 60. Lebensjahr als frühester Auszahlungszeitpunkt gilt. Der Arbeitgeber ist auch für die Wahl des Anbieters zuständig und als Altersvorsorgeprodukt werden entweder herkömmliche oder fondsgebundene Versicherungen abgeschlossen. Zum Eintritt ins Rentenalter ist neben einer Rentenzahlung auch eine Teilkapitalauszahlung für den Arbeitnehmer möglich und dies in Höhe von bis zu 30 Prozent. 

Direktversicherung für sicherheitsorientierte Anleger

Die klassische Form der Direktversicherung eignet sich insbesondere für den auf Sicherheit ausgerichteten Sparer.
Zu den Gründen gehört, dass für die Versicherungsverträge, die nach dem 1. Januar 2007 abgeschlossen worden sind  2,25 Prozent als garantierter Zins geboten wird. Für ältere Verträge gilt der Prozentsatz von 2,75.
Wird das Arbeitsverhältnis beendet, kann die Versicherungspolice entweder beim neuen Arbeitgeber weiter fortgeführt oder privat bespart werden.
Grundsätzlich gilt bei einem Arbeitgeberwechsel, dass der Vertrag auf den Arbeitnehmer überschrieben wird.

Portabilität bei Arbeitsplatzwechsel

Selten wird ein Arbeitsverhältnis bis zum Eintritt in den Ruhestand bei einem Arbeitgeber geführt. Arbeitsplatzwechsel sind heute üblich, sodass auch die Bedingungen einer betrieblichen Altersvorsorge diese veränderten Umstände angepasst werden mussten. Durch die Portabilitätsregelung soll es ermöglicht werden, das angesparte Kapital mitzunehmen.
Jedoch gilt die Neuregelung nicht für Verträge, die vor dem Jahr 2005 abgeschlossen wurden. Wird der Arbeitgeber gewechselt, kann der Arbeitnehmer die Anwartschaft nicht mitnehmen. Der Vorsorgeträger verzinst das bislang angesparte Kapital.
Beim neuen Arbeitgeber kann dann ein weiterer Vertrag für die betriebliche Altersvorsorge abgeschlossen werden. Muss ein Arbeitnehmer mehrfach während seines Berufslebens den Arbeitgeber wechseln, kommen auf diese Weise mehrere Verträge zustande, die immer mit einem gewissen Verwaltungsaufwand und Kosten verbunden sind.
Für ab dem Jahr 2005 geschlossene Verträge gilt jedoch die Mitnahme zum neuen Betrieb oder ein privates Weitersparen. 

 

Welche Bedingungen gelten für das Portabilitätsrecht?

Wer seine Anwartschaft mitnehmen oder privat besparen möchte, muss auch Bedingungen erfüllen. Dazu muss das zu übertragene Guthaben unter der Beitragsbemessungsgrenze von 64.800 Euro liegen und eine Übertragung muss innerhalb eines Zeitraumes von einem Jahr nach Arbeitsplatzwechsel beantragt wird.

 
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