Ballonfahrt über Deutschland - Fahrt mit dem Heißluftballon

Ballonfahrten - die Welt von oben

Die Welt von oben sehen, das kann man auf die verschiedensten Arten. Die einen fliegen mit dem Jumbo in den Urlaub und ergötzen sich an den Landschaften, die zugegenermaßen recht schnell unter einem verschwinden. Die anderen bevorzugen lieber kleine Flugzeuge und starten vom nächstgelegenem Sportflugplatz in den Himmel. Und noch Wage mutigere steigen in den Korb eines riesigen Ballonkorbes.  Denn Ballonfahren boomt nach wie vor.
Dabei sind Ballonfahrten beliebte Geschenke - vor allem für die Generation der Ü50. Denn die Älteren haben meist alles, ein Geschenk zu finden ist nicht immer so einfach. Dabei ist eine Ballonfahrt das optimale Geschenk: Es ist ein Event, welches man nicht so schnell vergisst, aber auch nicht zu herausfordernd ist. Denn auch wenn man Mut beweisen muss beim Antritt einer Ballonfahrt, ist eine Fahrt im Ballon nicht zu vergleichen mit anderen Extremsportarten wie Fallschirmspringen oder Tandemfliegen mit dem Gleitschirm.
Denn in einem Ballonkorb hat man trotz der luftigen Höhe einen festen Boden unter den Füßen. Der Korb ist bequem, meistens in mehrere Kammern abgeteilt und natürlich ist man nicht alleine unterwegs. Gängige Ballonkörbe fassen zwischen vier und zehn Mitfahrer. Doch Achtung: Umso mehr Personen mitfahren, umso unpersönlicher wird die Ballonfahrt. Wir empfehlen sich einen Ballonfahrer zu suchen, der nur kleinere Ballonkörbe benützt, vier bis sechs Personen sind optimal.

Abenteuer Ballonfahrt

Heißluftballon

Eine Ballonfahrt ist ein Stückchen Abenteuer: Denn man weiß nie, wo man tatsächlich landen wird. Der Ballonfahrer hat zwar detaillierte Wetterangaben, doch der vorhergesagte Wind kann sich jederzeit ändern. Ach ja, das Wichtigste: Steuern kann der Pilot eines Ballons nicht, er fährt immer mit dem Wind. Gesteuert wird indirekt, in dem man die Höhe ändert und hofft, dass der Wind in eine andere Richtung geht. Jede Ballonfahrt ist anders als die Nächste.

Das Wetter muss stimmen

Ballon gefahren wird meistens in der Zeit von April bis Oktober, vereinzelt auch in den Alpen im Januar und Februar. Dann heißt es meist früh aufstehen: ein Ballonstart ist am sichersten ganz früh nach Sonnenaufgang, dann vermeidet man die Thermik, die zwar die Segelflieger und Gleitschirmflieger benötigen, keinesfalls aber Ballonfahrer. Abends vor Sonnenuntergang herrscht dann ebenfalls wieder gutes Wetter. Voraussetzung für eine Ballonfahrt sind wenig Wind am Boden, kein Niederschlag und natürlich gute Sichten in der Ferne.

Up and Away - in der Luft

In der Luft einmal angekommen, eröffnen sich ganz neue Aussichten. Kleine Dörfer und Orte mit all ihren Eigenarten werden sichtbar: Das Straßennetz, oftmals wie eine kleine Krake von Ort zu Ort wandernd, Kapellen und Kirchen, eingezäunte Wiesen mit Kühen und Pferden. All dies wird vom Ballonkorb sichtbar - langsam dahinschwebend hat man genügend Zeit sich alle Details anzuschauen. Flussverläufe, Seen und verborgene Weiher. Bei solche einer guten Aussicht fragt man sich gleich, ob einem schwindelig werden kann! Und die Antwort ist leicht: Nein, kann es nicht, denn man hat keine Verbindung zum Boden und somit "entsteht keine Flucht". Das Schwindelgefühl kann nicht entstehen.

Warum heißt es Ballonfahren?

Im deutschsprachigem Raum sagt man heute "Ballonfahren und nicht Ballonfliegen". Der Grund ist einfach, denn die ersten Ballonfahrer fuhren mit ihren Luftschiffen im Himmelsmeer - man "fuhr" somit auch mit ihren Ballons wie Seefahrer im Meer. Das ist bis heute so geblieben.

Lust bekommen auf eine Ballonfahrt?

Wenn Sie nun Lust auf eine Ballonfahrt bekommen haben, so haben wir hier zwei Adressen, wo Sie professionelle Ballonfahrer finden können.
Ballonservice.de - Ballonfahrten in Bayern und Baden-Württemberg
Ballonfahrten.com  - Luftfahrtunternehmen in ganz Deutschland

 
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