Mittel und Medikamente gegen Haarausfall

- Was hilft wirklich gegen Haarausfall?
Die Fortschritte in der Medizin, die in den letzten Jahren erzielt wurden, haben große Auswirkungen auf die erfolgreiche Behandlung von Haarausfall. Vor allem zwei Medikamente sind auf den Markt gekommen, die allen Menschen, die von Haarausfall betroffen sind, große Hoffnung machen.
Dank dieser Medikamente gegen Haarausfall muss eine Haartransplantation längst nicht mehr in jedem Fall sein und auch das Tragen von Perücken und Toupets muss nicht länger sein.
Für viele Menschen, ganz gleich in welchem Alter, ob Mann oder Frau, wird das Leben durch diese Mittel und Medikamente wieder lebenswert.
Gleichzeitig sind viele Mittel auf dem Markt, die keine oder nur eine geringe Wirkung haben. Diese werden vor allem in Zeitschriften und in der TV-Werbung angepriesen. Oftmals sind diese Mittel gegen Haarausfall vollkommen überteuert und lassen die Haare nicht wieder sprießen.
Welche Mittel und Medikamente sind wirklich sinnvoll? Hier erfahren Sie einige nützliche Dinge rund um die Wirkungsweisen der entsprechenden Mittel.
Finasterid
Finasterid ist ein Medikament, das auch unter den Bezeichnungen Proscar und Propecia auf dem Markt ist. Entwickelt wurde Finasterid vom Pharmakonzern Merck, der es ursprünglich zur Behandlung von Prostatabeschwerden einsetzen wollte. In der Testphase stellte sich heraus, dass dieses Medikament eine unerwartete Nebenwirkung hatte: vermehrtes Haarwachstum.
Das Medikament Finasterid wurde daher nach eingehender Prüfung auch zur Behandlung von Haarausfall zugelassen.
Dieses Medikament wird in Tablettenform verabreicht und muss nur einmal täglich eingenommen werden. Nach einem Behandlungszeitraum von etwa drei bis sechs Monaten zeigen sich in der Regel die ersten Ergebnisse: Die Haare hören auf auszufallen und die Haare werden dicker und kräftiger.
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Minoxidil
Das Medikament Minoxidil wurde ursprünglich zur Behandlung von Bluthochdruck entwickelt, doch in der Testphase stellte sich heraus, dass viele Probanden verstärktes Haarwachstum feststellen konnten. Daher wurde Minoxidil auch als Medikament zur Behandlung von Haarausfall zugelassen.
Das Medikament muss direkt auf die betroffene Körperstelle aufgetragen werden, idealerweise zweimal täglich und zeigt nach etwa drei Monaten die ersten Erfolge.
Das richtige Shampoo
Die Haarpflege ist ein wichtiger Aspekt, um Haarausfall vorzubeugen. Vor allem das Shampoo sollte daher sorgfältig ausgewählt werden.
Angeboten werden einige Produkte, die speziell gegen Haarausfall wirken oder das Haarwachstum fördern sollen. Die Wirksamkeit ist von Anwender zu Anwender unterschiedlich. Es kommt folglich auf einen Versuch an.
Gute Ergebnisse werden auch mit einem milden Pflegeshampoo, das eine neutralen PH-Wert von 5,5, aufweist, erzielt.
Einige Tipps zur Haarpflege können überdies dazu beitragen, die Haare nicht zusätzlich zu strapazieren.
Nahrungsergänzungsmittel gegen Haarausfall
Nicht selten wird Haarausfall durch einen Nährstoffmangel begünstigt oder verstärkt. Daher ist es zu empfehlen ganz gezielt auf die Zufuhr bestimmter Nährstoffe zu achten.
Vor allem B-Vitamine und Kreatin sind wichtig, aber auch Eisen und Zink sind für ein gesundes Haarwachstum wichtig. Diese Nährstoffe tragen unter anderem zu einer besseren Durchblutung der Kopfhaut bei, eine wichtige Voraussetzung für gesundes, kräftiges Haar.
Allein durch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln kann der Haarausfall allerdings nur in wenigen Fällen gestoppt werden. Eine ergänzende Einnahme kann andere Therapien gegen Haarausfall aber sinnvoll unterstützen.
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