Wohneigentum als Kapitalanlage
Wohneigentum lohnt sich nicht einzig und allein für die eigene Nutzung, sondern auch als Kapitalanlage. Die eigene Immobilie ist weitestgehend vor einer Inflation geschützt ist und darüber kann der Besitzer von einer kontinuierlichen Wertsteigerung profitieren. Verbunden damit sind jedoch besondere Kriterien, die Wohneigentum für potenzielle Mieter interessant machen.
Worauf kommt es an?
Kapitalanleger wollen sich mit dem Kauf einer Eigentumswohnung oder eines Wohnhauses insbesondere für den eigenen Ruhestand Mieteinnahmen sichern, um den eigenen finanziellen Spielraum zu erweitern. Doch schon beim Kauf eines Objektes müssen besondere Faktoren einbezogen werden. Die Lage von Wohneigentum, das Umfeld wie auch die Infrastruktur gehören bei einem Besichtigungstermin auf den Prüfstand. Wer für den Ruhestand von regelmäßigen Mieteinnahmen profitieren will, sollte daher alle Risiken ausschließen.
Ermittlung der Rendite und Finanzierungsplan
Mietrendite muss frühzeitig ermittelt werden
Stimmt das Wohnumfeld der Immobilie, sollte als nächstes Auswahlkriterium die Rendite ermittelt werden.
Sie drückt aus, mit welchen kontinuierlichen Einnahmen der Kapitalanleger durch eine Vermietung erzielen kann. Die Nettomietrendite gibt das Verhältnis zwischen dem Kaufpreis und den Jahresmieteinnahmen wieder, inklusive aller laufenden wie auch einmaligen Nebenkosten.
Von der Nettokaltmiete müssen Instandhaltungs- und Verwaltungskosten abgezogen werden, die anteilig auf die Miete umgelegt werden können. Im günstigsten Falle sollte die Nettomietrendite einschließlich aller anfallenden Nebenkosten wenigstens drei oder vier Prozent betragen, wenn das Wohneigentum als Kapitalanlage dienen soll.
Finanzierung muss solide gestaltet werden
Wie auch bei allen anderen Baufinanzierungen, sollte der künftige Besitzer einer vermieteten Immobilie wenigstens 20 bis 30 Prozent an eigenen Mitteln die Finanzierung seiner Kapitalanlage einfließen lassen. Im günstigsten Fall können die Gebühren für die Grunderwerbssteuer, Grundbucheintragungen wie auch Maklergebühren ebenfalls aus bereits vorhandenen Mitteln bestritten werden. Kann ein Baudarlehen unter einem aktuell niedrigen Bauzins vereinbart werden, empfiehlt der Abschluss einer langen Zinsbindung, um sich den Niedrigzins über einen langen Zeitraum zu sichern und sich während dieser Laufzeit vor einem Zinserhöhungsrisiko zu schützen.
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Kapitalanlage Immobilie stellt langfristige Einnahmen in Aussicht
Wer Wohneigentum vermieten will, um diese als Basis für die Altersvorsorge einzusetzen, kann sich für eine Tilgungsaussetzung entscheiden. Während der Laufzeit werden lediglich Zinsen gezahlt, wobei der Tilgungsanteil in einen Kapitalaufbauplan investiert wird, um am Ende der Laufzeit endfällig die Schuld zu tilgen.
Steuerliche Vorteile für Kapitalanleger wie auch die Chance, mit dem Kapitalaufbauprodukt eine Rendite zu erwirtschaften, bringen dem Anleger in Wohneigentum langfristig Vorteile. Jedoch müssen die Ablaufleistungen auch die Erwartungen des Anlegers erfüllen, um teuren Nachfinanzierungen zu verhindern.
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